Im Rahmen des kostenlosen Bildungsangebots „Wildnis für Alle“ unternahmen die vier Klassen des Berufsvorbereitungsjahrs (BVJ) der Berufsbildenden Schule Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule zum Schuljahresbeginn einen gemeinsamen Ausflug zum Erbeskopf im Nationalpark Hunsrück Hochwald. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler auf der Tour mit den Rangern von ihren Klassenlehrern sowie den Schulsozialarbeiterinnen.

Im Mittelpunkt des Tages stand die unmittelbare Begegnung mit der Natur. Die Ranger vermittelten den Jugendlichen anschaulich Wissenswertes über den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, seine geografische Lage sowie seine Ziele und Aufgaben. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Bedeutung von Nationalparks für den Schutz und Erhalt unserer natürlichen Lebensräume.

Auch der Blick auf Nationalparks weltweit war Teil des Programms. Auf einer gemeinsam aus Naturmaterialien gestalteten Weltkarte ordneten die Jugendlichen Bilder verschiedener Nationalparks den jeweiligen Kontinenten zu. Bei weiteren praktischen Aufgaben waren Aufmerksamkeit und Kreativität gefragt: So galt es beispielsweise, in der Natur etwas Schweres, etwas Rundes oder andere vorgegebene Gegenstände zu entdecken. Auf diese Weise wurde die Umgebung mit neuen Augen wahrgenommen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem gemeinsamen Erleben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten bei den verschiedenen Aufgaben engagiert zusammen, unterstützten sich gegenseitig und kamen klassenübergreifend miteinander in Kontakt. Gerade für die neu zusammengesetzten Klassen bot der Ausflug eine gute Gelegenheit, die Klassengemeinschaft zu stärken und als Gruppe weiter zusammenzuwachsen.

Auch das Wandern auf einem Teilstück der Traumschleife „Gipfelrauschen“ gehörte zum Programm. Dabei zeigte sich, dass selbst bei Jugendlichen, die dem Wandern im Alltag eher zurückhaltend gegenüberstehen, die gemeinsame Bewegung in der Natur auf große Akzeptanz stieß.

Der Ausflug zum Erbeskopf verband damit auf gelungene Weise Naturerfahrung, Umweltbildung, Bewegung und Gemeinschaft. Die Schülerinnen und Schüler konnten neue Eindrücke sammeln, ihr Wissen über den Nationalpark erweitern und gleichzeitig erleben, wie gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung eine Gruppe stärken.