Die Biologietechnik am Beruflichen Gymnasium der Harald-Fissler-Schule erfreut sich wachsender Beliebtheit: Seit ihrer Einführung 2024 verzeichnet die Fachrichtung einen kontinuierlichen Zulauf. Startete der Bildungsgang im ersten Jahr noch mit 16 Schülerinnen und Schülern, waren es im vergangenen Jahr bereits 22 – und in diesem Jahr haben sich 27 junge Menschen für die Fachrichtung entschieden.
Dass sich gerade in Idar-Oberstein so viele junge Menschen für diesen naturwissenschaftlich-technischen Bildungsweg begeistern, wertet die Schule als deutliches Zeichen dafür, dass das Interesse an dem spannenden Themenfeld der Biotechnologie in der Region ungebrochen ist – auch wenn der Rückzug von Biontech zuletzt für Diskussionen sorgte.
„Diese Entwicklung freut uns außerordentlich“, betont Schulleiter Markus Müller. „Sie zeigt, dass Biotechnologie gefragt bleibt und jungen Menschen hervorragende Zukunftsperspektiven bietet.“
Dass die Biologietechnik im Landkreis auf einem soliden Fundament steht, unterstreicht auch die Zusammenarbeit mit dem Umweltcampus Birkenfeld. Der Kooperationspartner der Schule entwickelt sich in diesen Fachbereichen weiter positiv und eröffnet den Schülerinnen und Schülern der BBS Idar-Oberstein attraktive Anschlussperspektiven in Studium und später im Beruf.
Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg ist auch die engagierte Arbeit des Kollegiums der BBS Idar-Oberstein. Mit hohem persönlichem Einsatz, moderner fachlicher Ausrichtung und einer praxisnahen Gestaltung des Unterrichts schaffen die Lehrkräfte ein Lernumfeld, das junge Menschen für die Naturwissenschaften begeistert und den guten Ruf des Bildungsgangs über die Region hinaus prägt. Unterstützt wird dies durch gezielte Investitionen in die Ausstattung: So werden derzeit neue Labore für den MINT-Bereich eingerichtet, die den Schülerinnen und Schülern zeitgemäßes, praxisorientiertes Arbeiten auf hohem Niveau ermöglichen.
Neben der Biologietechnik können sich die Schülerinnen und Schüler am Beruflichen Gymnasium der Harald-Fissler-Schule auch für die Fachrichtung Wirtschaft entscheiden. Insgesamt besuchen aktuell 80 Schülerinnen und Schüler die Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums – ein deutliches Zeichen für die Attraktivität dieser Schulform mit ihren beiden Schwerpunkten.
Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums erwerben die allgemeine Hochschulreife – dasselbe Abitur wie am allgemeinbildenden Gymnasium. Damit stehen ihnen sämtliche Studiengänge an Universitäten und Hochschulen offen, von Medizin über Rechtswissenschaften bis hin zu den Ingenieurwissenschaften. Die gewählte Fachrichtung – ob Biologietechnik oder Wirtschaft – legt dabei keineswegs die spätere Studienwahl fest: Auch mit dem Schwerpunkt Wirtschaft kann später ein naturwissenschaftliches Fach studiert werden und umgekehrt. Der berufsbezogene Schwerpunkt ist somit kein Nachteil, sondern ein Plus, denn er vermittelt zusätzlich fachpraktische Kompetenzen und eine fundierte inhaltliche Orientierung.
Wer also nach der 10. Klassen den Weg zum Abitur mit einem klaren fachlichen Profil verbinden möchte, ist am Beruflichen Gymnasium der Harald-Fissler-Schule bestens aufgehoben: Hier werden die Schülerinnen und Schüler nicht allein durch die fachliche Ausrichtung, sondern vor allem durch das pädagogische Konzept umfassend auf ihr Studium und die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.






