Schülerinnen und Schüler der BBS Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule sammelten berufliche und persönliche Erfahrungen in Irland.
Im Rahmen des europäischen Förderprogramms Erasmus+ verbrachten zehn Schülerinnen und Schüler der BBS Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule zwei abwechslungsreiche und lehrreiche Wochen in der irischen Hauptstadt Dublin. Begleitet wurden sie in der ersten Woche von der Lehrkraft Andrea Lehmann. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen Schulformen: der Berufsschule, der Höheren Berufsfachschule und dem Beruflichen Gymnasium. Ziel des Aufenthalts war es, praktische Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern und Einblicke in die irische Arbeits- und Lebenswelt zu gewinnen.
Nachdem die Jugendlichen ihre Unterkünfte bei irischen Gastfamilien bezogen hatten, besuchten sie eine Einführungsveranstaltung am ADC-College. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen zum Ablauf des Aufenthalts, zu ihren Praktikumsstellen sowie zum Leben und Arbeiten in Irland.
Anschließend begannen die Jugendlichen ihre Praktika in verschiedenen irischen Betrieben. Der Schwerpunkt lag im administrativen Bereich. Dabei erhielten sie Einblicke in betriebliche Abläufe und übernahmen unterschiedliche organisatorische und administrative Aufgaben. Eine besondere Herausforderung bestand darin, den täglichen Weg von der Gastfamilie zum jeweiligen Praktikumsbetrieb eigenständig zu bewältigen und sich in einem englischsprachigen Arbeitsumfeld zurechtzufinden.
Auch außerhalb der Praktikumszeiten gab es zahlreiche Gelegenheiten, Dublin und seine Umgebung kennenzulernen. Neben einer Stadtbesichtigung stand unter anderem ein Ausflug nach Howth, einem malerischen Küstenort nördlich der irischen Hauptstadt, auf dem Programm. Dort konnten die Jugendlichen die beeindruckende Küstenlandschaft Irlands erleben. Die Unterbringung in Gastfamilien bot darüber hinaus die Möglichkeit, die irische Kultur und Lebensweise unmittelbar kennenzulernen und die englische Sprache auch im Alltag anzuwenden.
Der Auslandsaufenthalt ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern somit nicht nur, ihre beruflichen und sprachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, sondern stärkte auch ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstvertrauen und ihre interkulturellen Kompetenzen.
Der Schüler Damian Sturm zieht rückblickend folgendes Fazit.
„Die zwei Wochen in Dublin waren für uns eine tolle und unvergessliche Erfahrung. Während unseres Praktikums konnten wir viele neue Eindrücke sammeln und unsere Englischkenntnisse verbessern. Anfangs war es ungewohnt, so viel Englisch zu sprechen, aber mit der Zeit wurden wir immer sicherer. Auch das Leben in den irischen Gastfamilien war eine besondere Erfahrung. Wir haben viel Neues kennengelernt, sind selbstständiger und selbstbewusster geworden und haben viele schöne Erinnerungen gesammelt.
Ein besonderer Dank gilt Frau Lehmann, die den Aufenthalt organisiert und uns sowohl vor Ort als auch aus der Ferne während der gesamten Zeit begleitet und unterstützt hat. Ohne ihren Einsatz hätte das alles nicht so gut geklappt.
Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit durch Erasmus+ bekommen haben, und würden jederzeit wieder an einem solchen Projekt teilnehmen.“






