Am Donnerstag, 19. November 2026, lädt die Berufsbildende Schule Idar-Oberstein wieder zu einem Infoabend ein. Los geht es um 17:00 Uhr in der Aula der Abteilung Technik (Vollmersbachstraße 53) mit der Fachschule Sozialwesen/Sozialpädagogik, in der die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher stattfindet. Um 17:30 Uhr folgen Informationen zur Höheren Berufsfachschule (Wirtschaft und Sozialassistenz), ab 18:00 Uhr stellt sich das Berufliche Gymnasium mit den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik (Schwerpunkt Biologietechnik) vor. In der Höheren Berufsfachschule erwerben die Jugendlichen neben dem Berufsabschluss in Wirtschaft bzw. Sozialassistenz auch die Fachhochschulreife. Bereits in Klasse 11 wechseln sich Unterricht und Praktikum ab. So ist es möglich, innerhalb von zwei Jahren die komplette Fachhochschulreife zu erwerben und sich gleichzeitig für einen interessanten Ausbildungsplatz zu qualifizieren. Die Fachrichtung Sozialassistenz ist außerdem eine gute Grundlage für eine anschließende Erzieherausbildung. Das Berufliche Gymnasium führt in drei Jahren zum Abitur, mit dem man an allen Universitäten in allen Fachrichtungen studieren kann. Als zweite Fremdsprache beginnen die Schülerinnen und Schüler mit Spanisch. Die Schule bietet zahlreiche Fächerkombinationen an. In Stufe 11 lernen die Jugendlichen zunächst im Klassenverband und haben so ausreichend Zeit, sich an der neuen Schule einzuleben und zu orientieren; die Leistungskurse werden erst am Ende der Klassenstufe 11 gewählt. Auch Sport kann als Leistungskurs belegt werden. Neben der Fachrichtung Wirtschaft kann das Abitur in der Fachrichtung Technik mit dem Schwerpunkt Biologietechnik abgelegt werden. Die Erzieherausbildung wird an der BBS in zwei Modellen angeboten, die jeweils nach drei Jahren zum Abschluss führen. Im Vollzeitmodell findet zwei Schuljahre lang an fünf Tagen pro Woche Unterricht statt, danach folgt ein einjähriges Berufspraktikum. Im berufsbegleitenden Modell erstreckt sich das Berufspraktikum über drei Schuljahre. Voraussetzung ist ein hauptberufliches Beschäftigungsverhältnis in einer Einrichtung mit mindestens der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Der Unterricht in der Fachschule findet dabei an zwei Tagen pro Woche statt. Wer bereits den Abschluss der HBF-Sozialassistenz hat, kann die Erzieherausbildung verkürzen.