In diesem Jahr feierte die Berufsbildende Schule Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule bereits die einundzwanzigste Auflage ihrer beliebten Ski- und Snowboardwoche. Die Reise führte erneut ins faszinierende Skigebiet Hochzillertal/Hochfügen, das mit seinen vielfältigen und anspruchsvollen Pisten ideale Voraussetzungen für alle Teilnehmenden bot. Insgesamt nahmen 55 Schülerinnen und Schüler, unterstützt von sieben engagierten Lehrkräften, an diesem Abenteuer teil.

Die Wintersportwoche bot sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen hervorragende Lernmöglichkeiten. Unter den Teilnehmenden waren 32 Anfänger, darunter sechs, die erstmals auf dem Snowboard standen. Die Schüler wurden in sechs unterschiedliche Skigruppen sowie eine Snowboardgruppe eingeteilt, sodass jeder entsprechend seines Leistungsniveaus an die richtige Technik herangeführt wurde. Die lizensierten Lehrkräfte übernahmen die Anleitung und gewährten eine umfassende Betreuung.

Die Anfänger erlernten schnell den sicheren Umgang mit ihren Sportgeräten und wagten sich schon nach wenigen Tagen auf die ersten anspruchsvolleren Pisten. Auch die fortgeschrittenen Wintersportler profitierten von der gezielten Anleitung durch die qualifizierten Lehrkräfte.

Ein besonderes Highlight war die Durchführung einer benoteten Prüfungsfahrt für die Schülerinnen und Schüler des Sport-Leistungskurses, die abends auch an theoretischen Einheiten teilnahmen. Zu ihren Aufgaben gehörte es, am ersten Abend die Pistenregeln für die gesamte Gruppe zu erläutern.

Besonders positiv fiel das hohe Maß an Eigenverantwortung auf, das die Teilnehmenden während der Woche zeigten. Ein gelungener Gruppenabend mit verschiedenen Aktivspielen, der von drei engagierten Schülern organisiert wurde, förderte das Gemeinschaftsgefühl. Ein weiteres Highlight des abendlichen Programms war das Nachtrodeln, das allen Teilnehmern großen Spaß bereitete.

Den feierlichen Abschluss der Wintersportwoche bildete die traditionelle Ski- und Snowboardtaufe. In einer humorvollen Zeremonie erhielten alle Anfänger individuelle Taufnamen, die sich auf ihre besonderen Erlebnisse oder skifahrerischen Eigenheiten der vergangenen Tage bezogen.

Zusätzlich zu dem abwechslungsreichen Programm trugen das gute Wetter mit Neuschnee, der über Nacht fiel, zur durchweg positiven Stimmung bei. Kein Wunder, dass viele Schülerinnen und Schüler bereits auf der Heimreise beschlossen, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.