3D-Drucker, Escape Games oder Angewandte Elektrotechnik – einen breiten Einblick ins Studium bot sich für die Klassenstufe 12 des Beruflichen Gymnasium im Rahmen eines zweitägigen Hochschulpraktikums. Der Mix aus Vorlesungen, Workshops und Beratungsangeboten am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB) kam bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gut an. Die Fachbereiche Umweltplanung/Umwelttechnik und Umweltwirtschaft/Umweltrecht stellten sich mit Praxisbeispielen vor. Mitarbeitende beantworteten Fragen rund um Studium und Hochschul-Alltag.

Lea Neu, Schülerin der Fachrichtung Technik am Beruflichen Gymnasium, entschied sich unter anderem für den Besuch des Workshops „Roboter programmieren“ und zeigte sich begeistert: „Im Leistungskurs Informatik lernen wir natürlich viel zum Thema Programmierung. Trotzdem ist es faszinierend zu sehen, wie sich meine Ideen in konkrete, komplexe Bewegungsabläufe von Robotern umsetzen lassen.“

Das Praktikum ist ein wichtiger Bestandteil der berufswahlvorbereitenden Maßnahmen am Beruflichen Gymnasium der BBS Idar-Oberstein. Es dient nicht nur dem Erwerb eines Erfahrungshintergrundes für die unterrichtliche Arbeit, es soll auch einprägsam auf universitäre Arbeitssituationen vorbereiten. Den Schülerinnen und Schülern wird ein Einblick in die vielfältigen Anforderungen innerhalb einer Hochschule geboten. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit Informationen über mögliche Zukunftsaussichten zu sammeln.

„Es ist erstaunlich zu sehen, wie unsere Handlungen hier vor Ort einen Einfluss auf globale Probleme haben können. Der Workshop hat mir gezeigt, dass wir als Einzelne Teil der Lösung sein können.”, drückt Erik Schwutke seine Begeisterung aus. In dem Workshop zum Thema Nachhaltigkeitspolitik hatten er und seine Mitschüler und Mitschülerinnen nicht nur die Möglichkeit, von Experten auf dem Gebiet zu lernen, sondern konnten auch eigene Ideen für Nachhaltige Initiativen entwickeln. Der Workshop förderte nicht nur das Verständnis für Nachhaltigkeitspolitik, sondern auch das Engagement der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für konkrete Maßnahmen.

Professor Stephan Didas, Co-Koordinator der Veranstaltung, zog eine positive Bilanz der beiden Tage: „Ich denke, wir konnten vielseitige und praktische Einblicke in unsere Studiengänge bieten. Solche Besuchstage sind entscheidend, um jungen Menschen einen realistischen Einblick in ein mögliches Studium zu geben.”