Sechs Praktikanten wieder zu Hause

Auf dem Marktplatz von Pribram: (von oben und von links) Thomas Schimpf, Vadim Christ, Robin Bikhan, Katja Fillmann, Lisa Ultes, Alicia Volz mit ihren Betreuern Lenka Lexova und Michael Pelke.

Im Rahmen ihres Pflichtpraktikums der Höheren Berufsfachschule für Organisation und Officemanagement haben sechs Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein einen vierwöchigen Aufenthalt in Tschechien erfolgreich und gesund beendet.

Trotz hoher Temperaturen, die auch bei den Arbeitsabläufen allgemein zu Einschränkungen führten, konnten sie viele Einblicke in die Tätigkeiten der Firmenbüros von Halex-Schauenberg (Stahlkonstruktionen), Filamos (Baumaschinenproduktion), Herlin (Granitabbau und Export), Finvest (Finanzgeschäfte), Lucie (Reisebüro) und der Stadtbibliothek gewinnen. Fast überall gab es Geschäftsbeziehungen mit Deutschland und entsprechende Sprachkenntnisse.

An der Seite der Deutschen war meistens ein einheimischer Schüler der Partnerschule, ebenfalls im Praktikum, was die Arbeit und Erklärungen vereinfachte. Einige von ihnen werden dann den „Gegenbesuch“ in Form eines Praktikums in Idar-Oberstein im Herbst durchführen.

Freizeit und Wochenendprogramme wurden von den tschechischen Deutschlehrerinnen organisiert. Fahrten nach Prag, zu umliegenden Burgen, Grillabende und die Besichtigung eines Erlebnisparks mit bildungsorientierten Aktivitäten (ein ideales Familienausflugsziel, das in ähnlicher Form auch zum Nationalpark Hunsrück passen würde) verkürzten den Aufenthalt, der mit einer Sprachanimation begonnen hatte. Damit konnten die Praktikanten das Notwendigste auf Tschechisch sagen, selbstständig einkaufen und essen gehen.

In der Wohngemeinschaft bewährten sie sich in der Organisation vom Kochen, Wäschewaschen und in der Haushaltsführung (wie auch die anderen Praktikantengruppen der letzten sieben Jahre). Zum Glück war das Wohngebäude angenehm kühl und bot etwas Schutz vor den Außentemperaturen.

Bei den abschließenden Firmenbesuchen bedankten sich die Schüler mit einer Flasche Nahewein für die geduldige Unterstützung beim Praktikum, danach auch bei ihren Betreuern.

Die Berufsbildende Schule Wirtschaft Idar-Oberstein plant, demnächst solche von der EU im Rahmen von „Erasmus+“ finanzierte Projekte auch auf andere Länder zu erweitern.