Schüler der Berufsbildenden Schulen lernten im Schnee

In bewährter Tradition fuhren die beiden Idar-Obersteiner Berufsbildenden Schulen Wirtschaft und Technik, Harald-Fissler-Schule zur fünften gemeinsamen Ski- und Snowboardwoche ins Zillertal. An der bislang teilnehmerstärksten Fahrt nahmen 47 Schüler und sechs Lehrer teil.

Für sieben Snowboard- und acht Skianfänger hieß es bei blauem Himmel und guten Schneeverhältnissen, den ungewohnten Umgang mit dem Brett bzw. den Brettern unter den eigenen Füßen zu erlernen. Auch für die fortgeschrittenen Schüler erteilten die ausgebildeten Lehrkräfte der beiden Berufsbildenden Schulen den Ski- bzw. Snowboardunterricht in eigener Regie. So stellten die Anfängerpisten schon nach wenigen Tagen keine Herausforderung mehr dar und viele Schüler meisterten am Ende der Woche die lange Talabfahrt nach Aschau.

Das weitläufige Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen ließ bei den Teilnehmern der Fahrt keine Wünsche offen. Insbesondere die Snowboarder erfreuten sich am Funpark und übten an den „Kickern“ mitunter recht gewagte Sprünge.

Erfreulich für das Lehrerteam, dass die Schüler vielfältige Aufgaben während der Woche in eigener Regie durchführten. Sehr gelungen war beispielsweise der Gruppenabend mit verschiedenen Aktivspielen. Hierbei traten sechs Schülergruppen jeweils mit einem Lehrer gegeneinander an. Die Organisation und Durchführung übernahmen vier Schüler des Wirtschaftsgymnasiums. Auf der beleuchteten Schlittenbahn von Münster hatten die Schüler zur Wochenmitte viel Spaß beim Rodeln.

Die traditionelle Ski- bzw. Snowboardtaufe bildete den Höhepunkt des Abschlussabends. Alle Anfänger erhielten in einer nicht ganz ernst gemeinten Zeremonie einen Taufnamen, der sich auf persönliche Missgeschicke oder auffällige skifahrerische Eigenschaften der Vortage bezog.

Bei guten Wetter- und Schneeverhältnissen erlebten alle Teilnehmer eine ereignisreiche Woche. Viele Schüler fassten bereits auf der Rückfahrt den Entschluss auch im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.