Europaprojekt der Berufsbildenden Schule Wirtschaft gewürdigt

Noch rechtzeitig vor seiner Verabschiedung aus dem aktiven Dienst konnte Schulleiter Fred Mildenberger aus den Händen von Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, Medien und Digitales, eine besondere Urkunde entgegennehmen.

Das Erasmusprojekt „Unterrichtsgestaltung und Medienkompetenz in Europaschulen“ wurde vom Pädagogischen Austauschdienst der Nationalen Agentur in Bonn als besonders gelungen eingestuft.

13 Lehrer waren auf verschiedenen Weiterbildungen und zu Hospitationen an Europaschulen in sieben verschiedenen Ländern Europas und brachten danach interessante Impulse mit.

Als Folgeeffekt dieser Aufenthalte konnten in diesem Schuljahr u. a. 60 Schüler Auslandspraktika in einigen der besuchten Länder/Schulen für zwei Wochen mit einem weiteren Projekt durch Erasmus+ finanziert werden.

Staatssekretärin Heike Raab stufte die Aktivitäten der Europaschule Berufsbildende Schule Wirtschaft Idar-Oberstein als besonders beachtenswert ein und freute sich, die erste Urkunde dieser Art in Rheinland-Pfalz vor Ort überreichen zu können.

Im Gespräch mit Schülern und Lehrern, die gerne ihre Auslandserfahrungen mitteilten, betonte sie den Wert der Europäischen Gemeinschaft in der heutigen Zeit.

Beigeordneter des Landkreises Birkenfeld Peter Simon, Vertreter des Schulträgers, war in seiner Rede ebenfalls davon überzeugt, dass durch solche Aufenthaltsmöglichkeiten im Ausland Europa zusammenwächst und die Völkerverständigung und Toleranz von heute die schlimmen Zeiten der Vergangenheit nicht mehr zulassen.

„Besonders in der (Aus-)Bildung ist es heute für Schüler, Eltern, Unternehmen und Lehrer sehr wichtig, das europäische Bewusstsein und interkulturelle Erlebnisse zu fördern und zu nutzen. Trotz aller auftretenden Hindernisse und bisher immer gelöster Probleme lohnt sich dieser Arbeitsaufwand auch in der Zukunft“, ist der scheidende Schulleiter überzeugt.

Der für die Antragstellungen und Durchführungen zuständige Koordinator Oberstudienrat Michael Pelke will auch weiterhin solche Projekte planen. „Wenn man sieht, welche Möglichkeiten der heutigen Jugend im Vergleich zu früher geboten werden, ist es eigentlich kaum zu verantworten, sich als Schule nicht daran zu beteiligen. Allerdings braucht man dafür auch einen überzeugten Europäer als Schulleiter, wie es Oberstudiendirektor Fred Mildenberger ist.“

Um die Rezertifizierung als „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ wird man dann in zwei Jahren auch als fusionierte Berufsbildende Schule nicht fürchten müssen.