Berufsbildende Schule Wirtschaft richtet Informatiklabor ein

Schüler und Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Idar-Oberstein haben nun auch die Möglichkeit an 18 Computern selbstständig zu bauen, basteln oder sie zu vernetzen.

Die Idee zum Schülerlabor kam Studiendirektor Wolfgang Müller und Studienrat Dominik Rudolphy im Unterricht mit den Schülern des Leistungskurses Informatik. “Zwar bietet die Technik heute viele Möglichkeiten, Anwendungssituation, wie den Aufbau eines Netzwerkes, am Computer zu simulieren, ein entdeckendes und praxisnahes Lernen kann hierdurch aber nicht erfolgen.”, so Informatiklehrer Dominik Rudolphy über seine Motivation, die Schüler näher an der beruflichen Praxis zu unterrichten.

Aus diesem Grund hat die BBS Wirtschaft ein Informatiklabor eingerichtet. Die Arbeitsplätze bestehen aus 18 Rechnern. Außerdem stehen den Schülern Geräte zur Verfügung, die für die Vernetzung der Arbeitsplätze benötigt werden. Neben dem Zusammenbau und der Konfiguration von PC - Arbeitsplätzen liegt ein Schwerpunkt der Laborübungen auf dem Vernetzen von Arbeitsstationen.

Simon Schumacher und seine Mitschüler des Informatikleistungskurses an der BBS Wirtschaft zeigen sich begeistert: “Zu Beginn der Unterrichtsreihe beschäftigen wir uns mit der Einrichtung und Installation eines Netzwerks in der Theorie. In den Laborübungen wurden wir dagegen mit vielen unerwarteten Problemen konfrontiert, wie sie bei der praktischen Arbeit auch auftreten können. Aber gerade beim Tüfteln und Probieren an einer Problemlösung haben wir sehr viel gelernt.”

Aber nicht nur auf Grund des Informatiklabors nimmt Medienkompetenz einen großen Stellenwert an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft ein. “Der kompetente und bewusste Umgang mit Medien ist in unserer Gesellschaft – sei es im privaten oder beruflichen Umfeld – eine wichtige Schlüsselkompetenz. Aus diesem Grund sind wir stolz darauf, dass wir unsere Schüler bestens auf Studium und Ausbildung vorbereiten können. ”, so Schulleiter Fred Mildenberger.