Berufsbildende Schule Wirtschaft plant Praktika für „Europaklassen“

Zukünftig wird die Berufsbildende Schule Wirtschaft Idar-Oberstein verstärkt über das EU-Bildungsprogramm „Erasmus+“ Auslandspraktika beantragen und für Auszubildende im Dualen System sowie für Schüler in der beruflichen Erstausbildung der Höheren Berufsfachschule planen und durchführen.

Vorgesehen sind Auslandsaufenthalte für Auszubildende im Dualen System von mindestens zwei Wochen und maximal einem Jahr in 28 EU-Ländern sowie der Türkei, Mazedonien, Norwegen und Liechtenstein.

In einer "Europaklasse" der Höheren Berufsfachschule soll ebenfalls das vierwöchige Pflichtpraktikum im Ausland über Erasmus+ finanziert werden, nach dem Vorbild des bisherigen Austauschs mit Mittelböhmen. Ein Schwerpunkt soll anfangs dabei auf Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen und Tschechien gelegt werden. Regionale Unternehmen können weitere Ziele für ihre Auszubildenden gerne vorschlagen.

Schulleiter Fred Mildenberger sieht in diesem Angebot eine zusätzliche Möglichkeit für regionale Ausbildungsbetriebe, ihre zukünftigen Mitarbeiter mit dem europäischen Markt vertraut zu machen. „Für die Schüler kann der Wert der Auslandserfahrungen nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so Mildenberger.

Bei Fragen können sich Interessierte gerne an Oberstudienrat Michael Pelke (pelke@bbs-w.de) wenden.