COMENIUS Schulpartnerschaften

BBS Wirtschaft ist "Comenius-Schule"

Als eine von zwanzig Bildungseinrichtungen aus Rheinland-Pfalz erhält die Berufsbildende Schule Wirtschaft für die nächsten Jahre eine beachtliche Förderung aus dem COMENIUS-Programm, das für die Zusammenarbeit von Schulen aus den Ländern der Europäischen Union erstellt wurde. Die Partnerschaft wird mit einem vom Pädagogischen Austauschdienst Bonn zugeteilten Schild „COMENIUS-Schule“ am Schulgebäude dokumentiert. *)

Zusammen mit berufsbildenden, wirtschaftlich orientierten Schulen aus Pribram (Tschechien), Sosnowiec (Polen) und Les Mureaux (Partnerstadt von Idar-Oberstein bei Paris) sind gemeinsame Arbeitstreffen, Kooperationen mit regionalen Betrieben, berufsvorbereitende Maßnahmen und kulturell orientierte Aktivitäten von Schülern und Lehrern in allen vier Ländern geplant.

Zur Vorbereitung auf den europäischen Arbeitsmarkt können zahlreiche regionale Erfahrungen im europäischen Wirtschaftsraum praxisorientiert über geplante Übungsfirmen, Praktika und im Fremdsprachenunterricht ausgetauscht werden. Das erste Treffen mit Schulleitern, Lehrern und Schülern wird am 20. Oktober in Sosnowiec stattfinden, das zweite bereits Anfang November in Idar-Oberstein. Hier werden auch regionale Unternehmer im Programmablauf der ausländischen Besucher eingebunden sein. 

Über das COMENIUS-Programm:
Das Programm für lebenslanges Lernen läuft von 2007 bis 2013 und ist mit einem Budget von knapp sieben Milliarden Euro ausgestattet. Es führt die bisherigen Programme der europäischen Bildungskooperation zusammen und nutzt die dabei gemachten Erfahrungen. Bis zum Ende der Laufzeit des Programms sollen europaweit mindestens drei Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten innerhalb von COMENIUS-Schulpartnerschaften teilgenommen haben.

COMENIUS-Schulpartnerschaften richten sich an Schulen aller Schulformen und –typen sowie vorschulische Einrichtungen. Die Partner arbeiten für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen. Die Schwerpunktewerden von den Einrichtungen gesetzt. Sie können beispielsweise Schüleraktivitäten, pädagogisch-didaktische Fragestellungen, Aspekte des Schulmanagements oder des Fremdsprachenerwerbs umfassen.

*) Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Hier finden eine Übersicht über unsere bisherigen Projekte:


COMENIUS - Projekte 2012 - 2014










Ein perfektes Team im Auslandseinsatz

Schüler der Berufsbildenden Schule Wirtschaft zum Praktikum in Tschechien

Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Officemanagement 11c der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Angelika Resch, Julia Rau, Marcel Krause und Daniel Steinmetz absolvierten im Rahmen ihres achtwöchigen Pflichtpraktikums vier Wochen in Pribram. Betreut wurden sie von den Lehrern Thomas Bus, Michael Pelke und besonders vom Kollegium der Wirtschaftsakademie Pribram, die seit 2007 mit der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Idar-Oberstein eine Partnerschaft geschlossen hat. Untergebracht in zwei Verwaltungen, einer Firma für Granitexport mit Stammsitz in Deutschland und in einer Investmentfirma lernten die vier Praktikanten, wie man sich in einem völlig fremden Land bei Arbeitsabläufen und auch im täglichen Leben zurechtfindet.

Nach einem mehrtägigen Sprachkurs mit der Sprachanimateurin Iva Slonkova (im Bild rechts) konnten alle einkaufen, bezahlen, nach dem Public-Viewing der EM fragen und dort die Tschechen und die Deutschen lautstark unterstützen. Die vier teilten sich eine Schulwohnung der Wirtschaftsakademie mit Küche und Bad und nachdem man herausgefunden hatte, wie die Warmwasserzubereitung auf Tschechisch zu lesen ist, verbrachte man in einer harmonischen Wohngemeinschaft die Praktikumswochen. An Wochenenden und Abenden blieb genug Zeit, die in der Nähe liegenden Städte Prag, Pilsen und Pisek mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Gefördert wurde der Aufenthalt der Schüler der Berufsbildenden Schule Wirtschaft über das EU-Programm „Lebenslanges Lernen“ optimal vorbereitet wurden die notwendigen Formulare und Papiere von der deutsch-tschechischen Organisation TANDEM in Regensburg. In ihren Abschlussbeurteilungen vergaben die Praktikanten unisono Spitzenbewertungen zu den einzelnen Bewertungsfragen. Im Selbstbewusstsein und in der Selbstständigkeit gewachsen empfehlen sie allen, an den internationalen Programmen teil zu nehmen. Lesen Sie diesbezüglich auch die entsprechende Berichterstattung der Nahe-Zeitung und der Stadtfacette.


Deutsche und ausländische Unternehmen in der BBS W
Wie viele Globus-Filialen gibt es in Tschechien? In wie vielen Ländern kann man FISSLER-Produkte vorfinden? Die Antworten darauf fanden die Gäste und Besucherklassen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft bei einer Präsentation von Firmen aus Les Mureaux (der französischen Partnerstadt aus Frankreich), Pribram (Tschechien) und Idar-Oberstein. Aus jedem Land wurden drei Firmen von Schülern, Auszubildenden und ehemaligen Praktikanten vorgestellt. Die Unternehmen hatten aus den beiden anderen Ländern Praktikanten bis zu drei Wochen betreut und sind auch weiterhin dazu bereit, denn der von der EU geförderte Austausch soll auch in Zukunft stattfinden.

Stellvertretend für zahlreiche Firmen und Institutionen, die das EU-Comenius-Projekt „Schüler erkunden und präsentieren Firmen ihrer Region“ unterstützten, beteiligte sich FISSLER mit seiner breiten Produktpalette und einer von den Schülern auf Englisch vorgetragenen Power Point Präsentation. Außerdem der Globus Handelshof, der besonders auf die Ausbildungsmöglichkeiten zum Einzelhandelskaufmann in Kombination mit dem Abschluss des geprüften Handelsfachwirts hinwies. Globus sorgte auch großzügig für das leibliche Wohl der Gäste.

Die Projektwoche, die von OStR Michael Pelke und StR Thomas Bus organisiert wurde, bot den französischen und tschechischen Partnern auch noch eine Führung im „Gläsernen Globus“, eine Fahrt ins Senkenberg Museum und zur Paulskirche in Frankfurt sowie die typischen Idar-Obersteiner Programme im Steinkaulenberg und an der Weiherschleife.
Das Treffen, das bereits mit ähnlicher Zielsetzung an der Wirtschaftsakademie in Pribram stattfand, wurde von allen ausländischen Teilnehmern, insbesondere von dem französischen Schulleiter Olivier Navarro, als sehr gelungen und sinnvoll gelobt, so dass alle Beteiligten eine weitere Zusammenarbeit anstreben. Übrigens: Der Globus hat 15 Filialen in Tschechien und Fissler-Produkte findet man in 70 Ländern.

Die Schülerinnen Jennifer Bender, Julia Ochs und Julia Scriba wussten die richtigen Antworten zu den Firmen aus drei Ländern. Die 9 Unternehmen aus Les Mureaux, Pribram und Idar-Oberstein hatten zuvor Praktikanten aus den drei Partnerschulen aufgenommen und wurden von diesen am 23.März auf einer kleinen Firmenmesse von den Schülern präsentiert. Als Belohnung gab es von OStR M. Pelke eine kleine Belohnung aus der Region.

COMENIUS-Projekte 2009 - 2011



Comenius-Projekt erfolgreich abgeschlossen

BBS W beendet erfolgreich Comenius-Projekt „La ville qui change“

Mit einer Fahrt nach Italien wurde das zweijährige internationale Comenius-Projekt „La ville qui change“ erfolgreich beendet. Neben der Berufsbildenden Schule Wirtschaft aus Idar-Oberstein nahmen an dem Projekt Schulen aus Les Mureaux (Frankreich), Komarom (Ungarn) und Modena (Italien) teil.

Etwa zwanzig Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schule Idar-Oberstein hatten dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Lehrern Jessica Strack und Ingo Spaniol diese Städte in Europa zu besuchen und aktiv an dem Projekt teilzunehmen. Mit großer Begeisterung wurden im Zuge dieses Projektes die vier Städte erkundet. Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und die Veränderungen dokumentierten die Schüler mit Fotos und Videos. In diesem Zusammenhang entstand im letzten Dezember eine Ausstellung an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein, die von Politik und Presse sehr gelobt wurde. Ein weiteres Ergebnis des Projektes ist die Homepage www.lavillequichange.org, die von den Schülern aus verschiedenen Ländern gestaltet wurde und die anschaulich die Ergebnisse, Impressionen und die Freude an der Arbeit aufzeigt. Lesen Sie diesbezüglich auch die entsprechenden Zeitungsberichte aus der Nahe-Zeitung und der Stadtfacette.

Studienrat Ingo Spaniol (vorne) mit der buntgemischten internationalen Comenius-Gruppe der Berufsbildenden Schule Wirtschaft vor dem Dom in Florenz

Schüler der BBS W absolvieren Praktika in Tschechien

Vier Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein, Olga Ge-weiler, Sandra Bohrer, Anna-Lena Minwegen und Sarah Schmedding, absolvierten in der tschechischen Stadt Pribram ein Auslandspraktikum. Für drei Wochen lebten sie in einer Wohnung der tschechischen Schule „Obchodni Akademie a Vyssi Odborna Skola“. Alltagsaufgaben wie einkaufen, kochen, Wäsche waschen, das Säubern der Wohnung und selbstverständlich das Praktikum in den jeweiligen Unternehmen meisterten sie problemlos und mit viel Freude.

Unterstützt wurde das Projekt von dem EU-Förderprogramm „Leonardo da Vinci“, den Lehrern der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein, Yesim Tasci und Michael Pelke, der tschechischen Schulleiterin Marcela Blazkova (Schulleiterin) so-wie Nikol Eliasova und Lenka Lexova. Tschechische Schülerpaten begleiteten die vier Mädchen drei Wochen in die Betriebe und halfen Ihnen, sich im Alltag zurecht zu finden. Gastorganisationen bzw. Unternehmen waren die tschechische Schule selbst, die Sozialversicherung in Pribram, das Stahlbau-Unternehmen Halex-Schauenberg und das Elektronik-Unternehmen Senco. Während des Aufenthaltes nahmen alle Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft an einem von der Koordinie-rungsstelle TANDEM (Regensburg) organisierten Sprachkurs teil, dem sie aufgeschlossen und mit Interesse folgten. Ihre Freizeit konnten sie selbst gestalten.

Sie unternahmen viel mit den tschechischen Schülern und Lehrern, wanderten zu Burgen, Schlössern und Badeseen und lernten somit die Kultur und das Land kennen. Ein Höhepunkt des Aufenthaltes war für die Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft der Ausflug am Wochenende nach Prag. Mit großer Begeisterung bestaunten sie die Hauptstadt Tschechiens und die Lebensart der Tschechen. Die vier Mädchen sind sich einig, ihren Erfahrungsschatz hat der Auslandsaufenthalt enorm bereichert. Anderen Schülern ihrer Schule sollten zukünftig ähnliche Praktika ermöglicht werden.

An den heißen Tagen tat in der Freizeit eine Abkühlung am Stausee der Moldau bei Selenice den Praktikantinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft und ihren Betreuerinnen sehr gut

Schüler der BBS W zu Gast in Polen

Theateraufführung in englischer Sprache

Sieben Schüler und Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft nahmen an einem gelungenen Theaterprojekt mit der polnischen Partnerstadt Idar-Obersteins, Sosnowiec, teil. Über ein Schuljahr entwickelten die Schüler Sabrina Ullrich, Roxane Dessaules, Jacqueline Theis, Jana Lebert, Jasmin Beicht, Valeria Novikov und David Amin unter der Leitung von Barbara Moser zusammen mit den polnischen Partnern ein Theaterstück.

Neben der Korrespondenz mit den polnischen Partnern wurde auch die Aufführung des Theaterstücks komplett in Englisch gehalten. Mit ihren Lehrern Carsten Weller und Barbara Moser reiste die deutsche Gruppe nach Sosnowiec. Die deutschen und die polnischen Schüler probten gemeinsam - unter Anleitung von professionellen Schauspielern - für die beiden Aufführungen, die anlässlich des Tags des Kindes stattfanden. In Polen ist dieser Tag so bedeutend wie hier zum Beispiel der Muttertag.

Die deutsche Gruppe nahm an der feierlichen Unterzeichnung der Städtepartner-schaft Idar-Oberstein/Sosnowiec teil, besuchte Krakau, die Salzminen von Wieliczka und die Berge bei Ustron. Darüber hinaus standen Kletterpark, Bowling und Laser-Haus auf dem Programm. Alle waren beeindruckt von der hilfsbereiten Freundlichkeit der polnischen Organisatoren, Lehrer und Schüler. Gefördert wurde das Treffen von der Stiftung der deutsch – polnischen Zusammenarbeit, der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein, der Stadtverwaltung Idar-Oberstein und dem rheinland-pfälzischen Bildungsministerium.

Es war für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung in einem fremden Land in frem-der Sprache neue Freunde zu finden. Im Oktober ist eine Schülergruppe der Berufsbildenden Schule Wirtschaft eingeladen, im Wettbewerb Jeu d´Europe die Stadt Idar-Oberstein an der Partnerschule in Sosnowiec vorzustellen. Lesen Sie diesbezüglich auch den Bericht der Nahe-Zeitung vom 04.07.2011.

Die Theatergruppe der Berufsbildenden Schule Wirtschaft mit ihren Lehrern Carsten Weller (zweiter von links) und Barbara Moser (zweite von rechts) trifft Oberbürgermeister Bruno Zimmer anlässlich der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft Idar-Oberstein mit Sosnowiec.


Praktikanten aus Les Mureaux und Tschechien an der BBS W

Landrat Dr. Matthias Schneider und Oberbürgermeister Bruno Zimmer sowie zahlreiche Unternehmensvertreter aus dem Kreis Birkenfeld, die sich bereit erklärt hatten, Praktikanten aus Les Mureaux und von der tschechischen Partnerschule in Pribram aufzunehmen, ließen sich in der Berufsbildenden Schule Wirtschaft über die internationalen Aktivitäten und die EU-Fördermöglichkeiten informieren. In Gegenwart von zehn ausländischen Praktikanten und deren Begleiter aus der 11. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums - die zusammen bis zu drei Wochen in den Unternehmen waren - stellte Oberstudienrat Michael Pelke vergangene und die gegenwärtigen internationalen Projekte vor.
Im Rahmen des EU-Förderprogramms „Comenius Lebenslanges Lernen“ findet zur Zeit eine zweijährige Zusammenarbeit mit dem Thema „Schüler erkunden und präsentieren Unternehmen ihrer Region“ statt. Zuvor wurden bereits die Projekte „Schulische Berufsvorbereitung“ und „Unsere Stadt im Wandel“ aus EU-Geldern finanziert. Dabei waren Schulen aus Polen, Ungarn, Italien, Frankreich und Tschechien mit der Berufsbildenden Schule Wirtschaft beteiligt. Insgesamt stellt das Comenius-Programm in der gegenwärtigen Periode von 6 Jahren 7 Mrd Euro zu Verfügung, um europäische Bildungsprojekte zu fördern.
Für die Zukunft dürfte vor allem für die Firmen der Region ein Förderprogramm namens „Leonardo da Vinci“ von Interesse sein, das besonders Auszubildende, die ein Praktikum im Ausland ableisten wollen, unterstützt. Vier Tschechinnen -und vorher vier Deutsche in Tschechien- haben bereits diese Chance in den Unternehmen Fissler, Effgen, Globus und in der Stadtverwaltung genutzt und dabei viel Selbstständigkeit bewiesen.

Im Anschluss an die Informationen stellte die tschechische Lehrerin Lenka Lexova die bestehende Schulpartnerschaft zwischen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft und der Obchodni Akademie Pribram vor, bevor allen Teilnehmern der Veranstaltung der traditionelle Idar-Obersteiner Spiessbraten serviert wurde. Eine Abschlussklasse des Wirtschaftsgymnasiums besserte bei dieser Gelegenheit ihre Abiturkasse auf und stellte mit ihrem Klassenlehrer Oberstudienrat Karl-Heinz Schneider ihre Grillfähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis. 

Schulleiter Fred Mildenberger dankte den Firmenvertretern für die gute Zusammenarbeit und bescheinigte den Schülern, die bereit sind, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, viel Mut. Für die Zukunft sollen die ersten Austauscherfahrungen mit Tschechien undFrankreich noch ausgewertet werden, um z. B. auch sprachliche Hürden besser zu überwinden. Zwischen allen Anwesenden bestand Einigkeit darin, dass internationale Erfahrungen und Aktivitäten den Abbau von Vorurteilen und Sprachhemmungen in Europa und die persönliche Entwicklung junger Menschen fördern. Lesen Sie diesbezüglich auch den Artikel aus der Stadtfacette vom 20.04.2011 sowie den Artikel aus der Nahe-Zeitung vom 28.04.2011.


BBS W intensiviert Praktikantenaustausch

Planungstreffen mit Partnerschulen aus Tschechien und Frankreich in Les Mureaux

Partnerschulen aus Idar-Oberstein, Pribram (Tschechien) und Les Mureaux trafen sich zum Planungstreffen in Frankreich. Im Rathaus von Les Mureaux empfing sie der für Sicherheit und Wohlfahrt zuständige Delegierte Bruno Le Guillou, der den Teilnehmern viel Erfolg wünschte. Die Schüler der Berufsbildenden Schule Wirtschaft erarbeiteten mit ihren Lehrern Yesim Tasci und Michael Pelke einen umfangreichen Plan für das Eröffnungstreffen im April in Idar-Oberstein und den dann stattfindenden Praktikantenaustausch zwischen den drei Ländern. Außerdem besuchten sie das Haus von Jean Monnet bei Paris, der zusammen mit Robert Schuman und Konrad Adenauer als ein „Vater“ der Europäischen Einigung gilt. Das Privathaus, in dem auch Churchill und Adenauer wichtige Gespräche führten, gehört heute dem Europäischen Parlament und es werden dort Weiterbildungen für Schülergruppen zum Thema EU angeboten.Lesen Sie diesbezüglich auch den Artikel aus der Stadtfacette vom 23.03.2011.




COMENIUS-Projekte 2008 - 2010

Abschlussbericht Comenius-Projekt 2008 - 2010


Auslandspraktika von Schülern der BBS W in Tschechien

Vier Schüler der Höheren Berufsfachschule Organisation und Office-Management waren im Mai mutig genug, sich für ein dreiwöchiges Praktikum in Tschechien anzumelden, das im Rahmen des EU-Programms „Leonardo da Vinci“ gefördert wird. Dabei verließen sie sich auf die gut funktionierende Kooperation der betreuenden Schulen, der Obchodni Akademie a Vyssi Odborna Skola in Pribram/Tschechien und der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein.

Zwischen den beiden Schulen gibt es seit 2006 eine intensive Partnerschaft, die auf eine Initiative des Landes Rheinland-Pfalz und der Region Mittelböhmen zustande gekommen ist. Nach mehreren gegenseitigen Besuchen mit Schulklassen und im Rahmen von EU-Projekten wurde der Wunsch nach einem gegenseitigen Praktikantenaustausch zwischen den beiden Wirtschaftsschulen immer lauter. Nach einer Informationsveranstaltung von TANDEM/Regensburg, einer bewährten deutsch-tschechischen Betreuungsorganisation, konnten die Praktikanten im kaufmännischen Bereich Einblicke in Arbeitsabläufe gewinnen, die im Gastgeberland in Büros und Verwaltung üblich sind. Sie arbeiteten in einer Sparkasse (mit demselben Logo wie in Deutschland), in einer Baumaschinenexportfirma, einer Schulverwaltung und einer Investmentfirma.

Das Sprachproblem wurde durch eine dreitägige Sprachanimation unter Regie von TANDEM sowie durch vier ständige, gleichaltrige „Co-Praktikantinnen“ aus Pribram, die Deutsch als Fremdsprache gewählt hatten, erheblich gemindert. Sie begleiteten die Idar-Obersteiner jeden Tag in die Betriebe und schlossen mit ihnen echte Freundschaft. Über betreuende Maßnahmen seitens der Begleitlehrer Michael Pelke und Lenka Lexova konnten diese Kontakte unter Jugendlichen gefördert werden, so dass gegenseitige Besuche auf privater Ebene in Zukunft sehr wahrscheinlich fortgeführt werden. Ein sportliches und kulturelles Rahmenprogramm an den Abenden und an den Wochenenden war für diese Entwicklung bestens geeignet. Es gab Segel- und Radtouren, Besuche in Fitness-Studio, in Museen in der ehemaligen Zechenstadt und im Schloss Orlik/Schwarzenberg sowie einer Oper in Prag. Natürlich durfte auch das „public-viewing“ während der WM nicht fehlen.

Die vier Praktikanten wohnten zusammen in einer Schulwohnung, kochten und wuschen ihre Wäsche wohl zum ersten Mal ohne Mama und führten auch selbstständig die Haushaltskasse. In ihrem Ausbildungsgang der Höheren Berufsfachschule sind 8 Wochen beruflicher Praktika vorgeschrieben, wobei Auslandsaufenthalte ausdrücklich erwünscht sind. Beide Schulen sind sich darin einig, diesen erfolgreichen Start auch in den nächsten Jahren weiter auszubauen, denn die Auslandserfahrungen wurden von allen sehr positiv in ihrem Abschlussbericht bewertet. „Wir können nur allen empfehlen, im Ausland ein Praktikum zu absolvieren. Man lernt Kultur und Lebensweise sehr gut kennen und unter Jugendlichen gibt es auch viel Spaß. Außerdem wird man selbstständiger und selbstbewusster, wenn man eine Zeit lang dort wohnt.“, das war der einhellige Grundtenor der vier Idar-Obersteiner Schüler in Tschechien.

Lesen Sie diesbezüglich auch den Bericht der Nahe-Zeitung vom 07.07.2010 sowie den Bericht der Stadtfacette vom 21.07.2010.

Vier Schüler der BBS Wirtschaft in Tschechien, zusammen mit ihren „Co-Praktikantinnen“ und den Betreuungslehrern Lenka Lexova und Michael Pelke vor der Sparkasse in Pribram

Europäische Partnerschulen zu Gast an der BBS Wirtschaft

Die Berufsbildende Schule Wirtschaft hatte im Rahmen des Comenius-Projektes der Europäischen Union wieder zahlreiche Schüler und Lehrer aus verschiedenen europäischen Ländern zu Gast. Trotz extremer winterlicher Bedingungen verbrachten die ausländischen Gruppen aus Frankreich, Polen und Tschechien eine kurzweilige Woche in Idar-Oberstein, in der Lehrer und Schüler eine Mischung aus gemeinsamer Arbeit, Sport und Kultur erlebten.

Nach der wegen Schneefall bereits verzögerten Anreise besuchten die Gäste den „Tag der offenen Tür im Lernbüro cool-office“. Dort wurden ihnen nach der Begrüßung durch den Schulleiter Fred Mildenberger von Schülern der Berufsbildenden Schule Wirtschaft auf Deutsch und Englisch die Stationen des Lernbüros erklärt. Von der Bestellung ging es über die allgemeine Verwaltung, den Einkauf und das Lager zum Verkauf. Der parallel stattfindende Eignungstest stieß auf großes Interesse und abschließend arbeiteten die Schüler an einem gemeinsamen Englisch-Vokabelbuch für ihre vier Sprachen. Sportliche Teamspiele in der Mikadohalle, ein Besuch im Hambachtal, eine Fissler-Firmenbesichtigung in Neubrücke und ein Tag in Saarbrücken, wo man die Kasematten und die Marc-Chagall- Ausstellung besichtigte, bildeten den sportlich-kulturellen und wirtschaftlichen Rahmen der gemeinsamen Arbeit für das Comeniusprojekt.
Selbstverständlich wurde auch wieder die Edelsteinindustrie bewundert und manches Stück wurde als Andenken oder Mitbringsel mit über die Grenzen genommen. Die gemeinsame Woche, die von vielen Kollegen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft unterstützt wurde, endete zum Abschluss mit der letzten Aufführung der „ Nibelungen“, die u.a. auch Bürgermeister Frank Frühauf amüsiert verfolgte. Sie wurde wieder von der Schüler-Theatergruppe unter Leitung der Deutschlehrerin Barbara Moser in der Göttenbach-Aula aufgeführt.

Die Lehrer und Schüler wohnten während der ganzen Zeit in der Jugendherberge Idar-Oberstein, wo sie sich sehr wohl fühlten. Sie bedankten sich nach erfolgreicher Rückreise inzwischen herzlich bei Koordinator Michael Pelke für die gelungene Organisation und die Gastfreundschaft, die man in Idar-Oberstein (leider zu kurz) genießen konnte. Lesen Sie diesbezüglich auch den Artikel der Nahe-Zeitung vom 18.02.2010.

In einem mit den Fahnen der 27 Länder der Europäischen Union dekorierten Klassensaal der Berufsbildenden Schule Wirtschaft legten die Schüler aus Frankreich, Polen und Tschechien mit ihren Gastgebern einen Eignungstest ab. Anschließend wurde für alle vier Sprachen ein gemeinsames Englisch-Vokabelbuch erstellt.


Applaus für die Berufsbildende Schule Wirtschaft in Polen

Die Berufsbildende Schule Wirtschaft Idar-Oberstein fördert die internationalen Kontakte ihrer Schüler. Anfang September nahm die Theatergruppe erfolgreich an einem zehntägigen internationalen Theatertreffen in Polen teil. Die Schülerinnen Carmen Cofala, Pascale Layher, Jennifer Hinz, Susan Meyer und Selina Michels trafen in Sosnowiec in der Nähe von Kattowitz mit Jugendlichen aus Polen, Frankreich (Rou-baix) und Ungarn (Komarom) zusammen. Aufgabe war zunächst ein Stück zum Thema „Große Gefühle“ in der jeweiligen Muttersprache darzustellen.

Die „Smarties“ aus Ungarn adaptierten Molieres „Die Preziösen“ in modernem Gewand, die französische Gruppe spielte drei Etüden über Freuden und Leiden von Fußballverrückten und -geschädigten und die Schülerinnen der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Idar-Oberstein bekamen stehenden Applaus für ihr selbstverfasstes Kunststück, die knapp 10.000 Verse des Nibelungenliedes in ein Theaterstück zu verwandeln und in 45 Minuten Leben, Lieben und Sterben des Siegfried von Xanten selbstironisch darzustellen. Lesen Sie hierzu auch den Bericht aus der Nahe-Zeitung sowie den Bericht aus der Stadtfacette.

Anschließend probten die Gruppen für das Projekt Babel Tower: eine Pantomime zum Thema Revolution. Die Schülerinnen aus Idar-Oberstein entschieden sich, den Fall der Mauer 1989 in der Gemeinschaftsproduktion darzustellen. Sie ließen sich auch von Regen nicht abhalten, eine beeindruckende Aufführung mit Licht, Musik, Stelzentanz und Pantomime im Park einer alten Fabrikantenvilla auf die Bühne zu bringen.

Die Reise der Gruppe mit ihren Lehrern Barbara Moser und Willi Niklas wurde von der Stadt Idar-Oberstein gefördert und schloss eine Debatte über Erziehung, Kultur und Innovation ein, den Besuch von Tanztheater- und Puppentheateraufführungen mit anschließendem Workshop, eine Stadtbesichtigung von Krakau und den Besuch der Gedenkstätte des Konzentrationslagers von Auschwitz-Birkenau.

Der Einsatz und die Zusammenarbeit der Jugendlichen war ebenso wie die Hilfsbereitschaft und die Gastfreundschaft der polnischen Organisatoren eine großartige Erfahrung.


Wirtschaftsschüler besuchten Partner in Tschechien

Die drei Parallelklassen des Wirtschaftsgymnasiums der Stufe 12 besuchten im Rahmen der Oberstufenfahrt Prag und die Partnerschaftsschule, eine so genannte Wirtschaftsakademie in der Stadt Pribram bei Prag vom 20. bis 24. April 2009. Nach dem Anreisetag wurden gemeinsam mit den Tschechen die Sehenswürdigkeiten in Prag besichtigt, wobei die ortskundigen Begleiter einen Schwerpunkt auf die größte Schlossanlage der Welt und das jüdische Viertel mit seinem Friedhof und zahlreichen Synagogen aus verschiedenen Jahrhunderten legten.

Die Lehrer der BBS Wirtschaft H. Bender, H.-J. Rohnke, M. Pelke mit der Schulleiterin Frau Blazkova und der Comenius-Koordinatorin, Frau Ruferova beim Mittagessen in Pribram. Zuvor gab es eine Stadtralley der gemischten Schülergruppen.

Der Aufenthalt in Pribram wurde genutzt, um die Partnerschule kennen zu lernen und über eine Stadtralley wurde Pribram in gemischten Gruppen erkundet. Vor dem Volleyball-Spiel am Nachmittag (Photo), das die Tschechen für sich entschieden, gab es ein gemeinsames Mittagessen. Die Zusammenarbeit der Schulen in Hinblick auf ihre bereits vorhandenen „Übungsfirmen“ wird ausgebaut werden. Dies bietet sich in besonderem Maße an, da beide Schulen berufsbildende Schulen mit Schwerpunkt Wirtschaft sind. Als besondere Sehenswürdigkeit wurde in Pribram gemeinsam der „Heilige Berg“, eine mittelalterliche Klosteranlage, besichtigt. Lesen Sie diesbezüglich auch den Bericht der Stadtfacette vom 06.05.09 sowie den Bericht der Nahe-Zeitung vom 26.05.09.

Vor der Stadtralley in Pribram lernen sich die Schüler beider Wirtschaftsschulen kurz kennen.
Vor dem Volleyballspiel zwischen Schülerteams der Tschechen und der Deutschen bei strahlendem Sonnenschein.

Vor dem Besuch des Wirtschaftsgymnasiums in Tschechien erfolgte bereits ein vergleichbarer Besuch der tschechischen Partnerschule durch 2 Abschlussklassen der Höheren Berufsfachschule. Lesen Sie diesbezüglich auch den Bericht der Nahe-Zeitung vom 23.04.09. Die Pribramer Schule wird einen Gegenbesuch im August/September-Zeitraum in Idar-Oberstein durchführen.


Internationales Comenius-Treffen in Idar-Oberstein

Beim ersten fünftägigen Internationalen Comenius-Treffen in Idar-Oberstein mit Lehrern und Schülern aus den drei Partnerschulen wurden neben zahlreichen gemeinschaftlichen Aktivitäten wie Besuchen in der Weiherschleife, im Kupferbergwerk, des Herrsteiner Schinderhannesmarktes, der Felsenkirche, der Wildenburg und der Stadt Mainz auch ein sportlicher Teil im Klettergarten an der Heinzenwies sowie gemeinsame Schularbeiten durchgeführt. Dabei wurden internationale Menü-Karten für ein gemeinsames „Geschäftsessen“ erstellt, die Schulsysteme verglichen und Fragebögen zu berufsvorbereitenden Maßnahmen in den einzelnen Ländern beantwortet.

Die Delegationen vor dem Eingang der BBS-W
Anschließend wurde das gemeinsame Mittagessen im Haus der Jugend eingenommen.
Polen und Franzosen stellen ein „Geschäftsessen“ als Menükarte vor, das in Frankreich im Mai 2009 beim nächsten Treffen serviert werden soll. Der Kunstlehrer Fred Lang organisierte diese Teamarbeit trotz aller sprachlicher Hürden mit großem Engagement.
Der Sportlehrer StR Jürgen Klein übernahm die sportliche Kletterübung in den Bäumen an der Heinzenwies, was allen besonderen Spaß bereitete und gerne verlängert worden wäre.
Die begleitenden Lehrer beim Empfang und Arbeitsgespräch mit OStD Fred Mildenberger, der auch das deutsche Berufsschulsystem vorstellte.

Als Höhepunkt wurde der gemeinsame BOSS-Tag, bei dem auch Unternehmer, Vertreter der Kammer sowie OB Bruno Zimmer und Landrat Axel Redmer zu Gast waren, durchgeführt. In der Abschlussbefragung wurden überdurchschnittlich oft die schöne Stadt Idar-Oberstein und die gute Organisation seitens der Gäste hervorgehoben. Allerdings beklagten einige Gästeschüler/Innen, die zu geringen Schlafzeiten, was aber auch an der Abschlussparty in der sehr gelobten Jugendherberge gelegen haben mag.

In der Jugendherberge nahm am offiziellen Grill-Essen (natürlich Idar-Obersteiner Schwenkbraten) auch der Beigeordnete Marx teil.
Das Essen fand ausgiebig bei allen, die während der Woche viel Engagement eingebracht hatten, regen Zuspruch.
Während des BOSS-Tages begrüßten auch der Landrat Axel Redmer und Oberbürgermeister Bruno Zimmer die ausländischen Gäste.

Comenius-Planungstreffen in Polen

Das dritte Comenius-Arbeitstreffen (nach Sosnowiec und Idar-Oberstein) fand für Lehrer und Schüler der Berufsbildenden Schule Wirtschaft in Les Mureaux Anfang des Jahres statt. Die gastgebende Schule Lycée Jacques Vaucanson organisierte Besuche der Schüler und Lehrer aus Polen, Tschechien und Idar-Oberstein im weltweit größten Handelmarkt „Rungis“, wo die Schüler mit vorbereiteten Fragebögen die Händler und Einkäufer zu den Geschäftsabläufen interviewten. Im gesamten Markt wird etwa eine Million Tonnen an Fisch, Fleisch, Käse, Gemüse, Obst u.a. pro Jahr umgeschlagen

Die drei Schuldelegationen mit Gastgebern vor der Berufsbildenden Schule in Les Mureaux.
Die Preise für Fleisch werden in vier Pavillons, acht Warenhäusern und vier Service-Gebäuden zwischen Zulieferern und gewerblichen Einkäufern ausgehandelt.
Auf 22000 Quadratmetern lassen sich Blumen aus ganz Europa bewundern.

Für das Verkaufszentrum „Auchan-Val d’Europe“ (30 min ostwärts Paris) waren ebenfalls Aufgaben für die gemischten Schülergruppen zu den Bereichen Marketing, Service, Einzelhandelskonzeptionen und Marketing in Englisch und Französisch vorbereitet, die engagiert und auch mit Spaß gelöst werden konnten. Allerdings brauchte man für das Einkaufszentrum auf zwei Ebenen, die im Stil der Architektur von Eiffel und Haussmann gestaltet waren, schon eine eigene Straßenkarte, um sich nicht zwischen Fachgeschäften und Restaurants zu verlaufen.

Außerdem wurde ein weiterer Tag, wenn man schon einmal in der Nähe war, in Paris mit Schwerpunkt „Grand Arche“ und dem sich darin befindenden Museum für Computer-Geschichte verbracht. Alle Teilnehmer waren von der Gastfreundschaft und der guten Organisation angetan und freuen sich auf das bevorstehende Treffen im Mai, ebenfalls in Les Mureaux. Lesen Sie diesbezüglich auch den Bericht der Nahe-Zeitung vom 13.03.09


Comenius-Planungstreffen in Polen

Die vier Schulleiter Berufsbildender Schulen mit wirtschaftlicher Ausrichtung aus Sosnowiec (Polen), Pribram (Tschechien), Les Mureaux (Frankreich) und Idar-Oberstein kamen zusammen mit Lehrern und Schülern in Sosnowiec zum ersten Planungstreffen, um die Zusammenarbeit im Comenius-Projekt für die nächsten zwei Jahre zu koordinieren. Lesen Sie diesbezüglich auch den entsprechenden Bericht der Nahe-Zeitung.

Die vier Schulleiter der Berufsbildenden Schulen aus Les Mureaux (Frankreich), Pribram (Tschechien), Sosnowiec (Polen) und Idar-Oberstein beim Empfang des polnischen Bürgermeisters. Zusammen mit Lehrern und Schülern der Comenius-Partnerschulen wurde beim ersten Planungstreffen in Sosnowiec der Verlauf des zweijährigen Projektes festgelegt. OStD Fred Mildenberger war besonders von der Gastfreundschaft und dem guten Verständnis zwischen allen Teilnehmern angetan. Ein Tagesbesuch in Krakau rundete das erfolgreiche Treffen ab.
In Sosnowiec wurde von Schulleitern, Lehrern und Schülern aus vier Ländern der Grundstein für eine Zusammenarbeit geleistet, die den jungen Menschen bessere Chancen auf dem EU-Arbeitsmarkt ermöglichen sollen. Jede Schule erhält in den nächsten zwei Jahren von der Europäischen Union durchschnittlich 20000 Euro, um das Projekt, welches auch mit gemeinsamen Arbeitstreffen in allen 4 Ländern verbunden ist, zu finanzieren.