Projektausstellung "ErasmusDays"

Besonders in diesen Zeiten voller Einschränkungen, Reiseverbote und Verhaltensvorschriften wissen Schüler und Lehrer die internationalen Erfahrungen mit Schüleraustausch und Auslandspraktika in der Vergangenheit wertzuschätzen. Im Rahmen der vom Pädagogischen Austauschdienst jährlich ausgerufenen ‚ErasmusDays‘ blickt die Berufsbildende Schule Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule in diesem Jahr daher mit einer Projektausstellung auf die vielfältigen Erasmusaktivitäten der Vergangenheit und Zukunft. Der Schulleiter der Berufsbildenden Schule Idar Oberstein, Oberstudiendirektor Gerd Zimmermann, begrüßt dabei sehr, dass die bestehenden Auslandsaktivitäten und Projektarbeiten vorerst digital mit Videokonferenzen, dem Schulnetz ‚e-Twinning‘, sozialen Netzwerken und home office Aufgaben fortgeführt werden können.

Oberstudienrat Michael Pelke, der seit 2006 die internationalen Kontakte und Projekte koordiniert, kann dem nur beipflichten: "Für alle teilnehmenden Schüler und Lehrer bedeutet jeder Kontakt mit den Partnerschulen im Ausland, jede Nachricht, jede Zusammenarbeit und Planung für die Zeit nach Corona ein bisschen Zuversicht und Motivation für die Zukunft. Der Informationsaustausch zeigt, dass es in allen Schulen in Europa zurzeit nicht einfach ist, die Bildungsarbeit zu organisieren. Die Finanzierung für weitere Auslandspraktika und Projekte im kaufmännischen und technischen Bereich durch die EU ist aber gesichert und die Mitglieder der Schulfamilie stehen in den Startlöchern, um den medialen Fernkontakt wieder durch persönliche Erfahrungen und Treffen zu ergänzen."

Es ist besonders erfreulich, dass auch im Kollegium der Europaschule eine Überzeugung und das Engagement bei zahlreichen Lehrern gewachsen sind, die Praktikanten im Ausland zu begleiten oder mit Schülern an Schulpartnerschaften und EU-Wettbewerben teilzunehmen. So hat z. B. Studienrätin Katharina Feifel mit ihren Schülern an mehreren Wettbewerben der EU teilgenommen und wurde dafür auch mit Preisen für die Schule honoriert. "Wenn man den Horizont der Heranwachsenden erweitern kann und deren Begeisterung bei internationalen Begegnungen erlebt, ist dies Belohnung für jede Zusatzarbeit. Außerdem haben wir viele Freunde in Schulen anderer Länder gewonnen, die auch in besseren Zeiten wieder mit uns die Vorteile des Erasmus-Programms nutzen wollen."