Erfahrungsaustausch und Zukunftsplanung in der tschechischen Partnerschule

Anlässlich der Messe von Übungsfirmen in Pribram, an der sechs weitere Berufsbildende Schulen aus Tschechien teilnahmen, konnten Projektkkoordinator Michael Pelke und der Fachlehrer Metall, Helmut Gerber, (beide Berufsbildende Schule Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule) zahlreiche Erfahrungen austauschen und die zukünftige Zusammenarbeit mit auf den Weg bringen.

Mit ihren Stellungnahmen zu der bestehenden Schulpartnerschaft und zu den gemeinsamen Projekten der Vergangenheit informierten sie die Inspektoren des tschechischen Ministeriums, das im sechsjährigen Rhythmus die Schulen prüft. Dabei wurde die Zusammenarbeit der BBS Idar-Oberstein und der OAP Pribram, als besonders produktiv für die Sozialkompetenzen der Schüler, die seit Jahren an Auslandspraktika oder Austauschen teilnehmen, bewertet.

Der zusätzliche Besuch an der Berufsbildenden Schule Technik in der gleichen Stadt eröffnet in Zukunft Möglichkeiten für die BBS Idar-Oberstein, in den Erasmus-Förderprogrammen auch technisch orientiert aktiv zu werden. Die Führung in dem ehemaligen Universitätsgebäude war für die deutschen Lehrer sehr beeindruckend und sie sahen dabei gute pädagogische Ansätze und Inspirationen, aus denen man Nutzen für die eigene Arbeit ziehen kann.

Schließlich wurden die beiden Hospitanten auch als unabhängige Juroren bei der Bewertung der 20 Übungsfirmen tschechischer Schüler aktiv. In der Bewertung beste „Slogans und Logos“ überreichte M. Pelke den drei Siegergruppen ihre Urkunden und Preise.

Vorher bereits hatte er den tschechischen Unternehmern und Verwaltungen ein Schild des Deutschen Instituts für Berufliche Bildung (BIBB) überreicht. Damit erfolgte eine Anerkennung deren Einsatzes für den Austausch von Praktikanten im Ausland als Ausbildungspartner.

Die anwesende tschechische Nationale Agentur für Erasmus+ interessierte sich bei den deutschen Vertretern sehr für die vergangene Zusammenarbeit und bestätigte, dass man auf das Erreichte stolz sein könne.

Somit motivierten die Aktionen und die große Gastfreundschaft die deutschen Lehrer, auch für zukünftige Schülergenerationen solche Projekte und Austausche zu ermöglichen.