Informationen des Bildungsministeriums an die Ausbildungspartner

Sehr geehrte Ausbildungspartner, erneut bitte ich Sie die Ausbilderinnen und Ausbilder darüber zu informieren, wie sich die aktuell geltenden Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz auf die Organisation des Berufsschulunterrichtes in Rheinland-Pfalz auswirken.

In meiner E-Mail vom 14.12.2020 hatte ich Sie über die getroffenen Festlegungen für den Zeitraum vom 04.01.2021 bis 15.01.2021 informiert. Diese Regelungen verlängern sich bis zum 29.01.2021 und der Unterricht findet grundsätzlich in Fernunterrichtsform statt. Die Vorgaben für das Lernen z.B. im häuslichen und/oder betrieblichen Umfeld für Auszubildende ergeben sich aus dem Berufsbildungsgesetz und finden während der Zeit des Fernunterrichts analog Anwendung; d.h. am konkreten Berufsschultag nach Stundenplan. Die Auszubildenden haben ihren schulischen Lernaufgaben nachzukommen, auch wenn die Schulgebäude für den regelhaften Präsenzunterricht grundsätzlich geschlossen sind.

Sollten Berufsschülerinnen und Berufsschüler über keine - für die Herausforderungen des Fernunterrichts - förderliche Lernumgebung verfügen (z.B. in dem nur eine unzureichende räumliche oder technische Infrastruktur zur Verfügung steht), haben sie Gelegenheit unter Hygiene- und Abstandsregeln in den Räumen der Schule das Fernlernen zu realisieren. Außerdem besteht auch mancherorts die Möglichkeit, in der zuständigen berufsbildenden Schule um ein digitales Endgerät zum Verleih zu ersuchen, um die individuelle technische Situation zu verbessern.

Für den Zeitraum ab 18.01.2021 bis 29. 01.2021 gilt darüber hinaus ebenfalls grundsätzlich, dass für Auszubildende an Berufsschulen, die im Februar 2021 Ihre Kammerabschlussprüfungen ablegen werden, zur Vorbereitung der Prüfung ein Wechsel- oder Präsenzunterricht unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln angeboten wird.

Da die Klassen- und Ausbildungsberufestruktur der einzelnen berufsbildenden Schulen ebenso heterogen ist, wie die bevorstehende Prüfungsterminsituation bei den Kammern, haben die Schulen ab dem 18.01.2021 außerdem die Option - zeitlich gestaffelt und damit zahlenmäßig deutlich entzerrt sowie unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln - nach und nach weitere Abschlussklassen in Wechsel- oder in Präsenzform zu beschulen, deren Prüfungstermine nach Februar liegen.

Die Regelungen sollen - mit Blick auf die in den kommenden (zunächst) Winter- und Frühjahrsmonaten stattfindenden Abschlussprüfungen - allen Beteiligten die Möglichkeit geben, einen erfolgreichen Abschluss unserer gemeinsamen Auszubildenden zu erreichen.

Gerne würden die Abteilungsleiterin der Abteilung "Berufsbildende Schulen und Fachkräftesicherung", Frau Jendrich und ich außerdem jeweils mit einer/einem Ausbildungsverantwortlichen Ihrer Organisation im Rahmen einer gemeinsamen Videokonferenz ins Gespräch kommen. Auf unserer Seite besteht der Wunsch, uns mit Ihnen über den bevorstehenden Prüfungszeitraum und die damit verbundenen jeweiligen Herausforderungen und Bedarfe auszutauschen. Bitte reservieren Sie sich für den 20.01.2021 ab 16:00 Uhr dafür ein Zeitfenster. Ich würde mich freuen, wenn Sie dem Vorzimmer unserer Abteilung bei Interesse den Namen und die E-Mail-Adresse der potentiell teilnehmenden Person bis 15.01.2021 mitteilen würden (vorzimmer4a@bm.rlp.de).

Gestatten Sie mir zum Schluss noch, Ihnen allen ein GUTES JAHR 2021 zu wünschen, in dem es uns weiter gemeinsam gelingt, für unsere Auszubildenden und die duale Ausbildung eine außergewöhnliche Zeit zu bewältigen und hoffentlich bald hinter uns zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Yvonne Anders
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Yvonne Anders

MINISTERIUM FÜR BILDUNG