Erasmus+ Projekt „Four shades of literacy“

Die Berufsbildende Schule Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule erwies sich als guter Gastgeber für ein Wochenprogramm mit drei Partnerschulen von der Insel Kreta, aus Mittelböhmen und aus der Franche Comté.

Abwechslungsreiche Aktivitäten ergänzten das Thema des Erasmus+ Projekts „Four shades of literacy“, in dem es um Lese- und Schreibförderung zu verschiedenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen geht. Dazu wird in der Zeit zwischen den Treffen in allen Ländern auch intensiv mit dem europäischen Schulnetzwerk e-twinning gearbeitet, wobei die Schulklassen ihre Artikel in eine Art elektronische Zeitung einstellen.

Die Schülergruppen der 2nd Vocational High School of Heraklion (GR), der Lycée Follereau (FR) und der OAP Pribram (CZ) wohnten mit ihren Lehrern in der Jugendherberge Idar-Oberstein, die von allen Gästen als ideale Unterkunft für eine solch große Teilnehmerzahl gelobt wurde.

Aus dem interessanten Programm mit zwei Projekttagen in der Berufsbildenden Schule, einer Fahrt zum Geldmuseum in Frankfurt, einer historisch orientierten Führung in Trier, einer Stadtrallye in Idar-Oberstein mit dem Programm „action bound“ (statt Aufgaben auf Papier wurden diese mittels Smartphone gelöst), der Besichtigung des Steinkaulenbergs und des Edelsteinmuseums ragte besonders ein kleiner sportlicher Wettkampf in der Mikadohalle heraus.

Spätestens in dem von den Sportlehrern organisierten Stationswettkampf „brain and sport“ fanden die Schüler aus vier Ländern zusammen, was sich bis zur Abschlussfeier in der Jugendherberge als nachhaltige Freundschaft herausbildete.

Am gleichen Tag wurden sie danach in der Küche der Berufsbildenden Schule mit einheimischem Spießbraten und Salaten verwöhnt, was sie mit einem starken Applaus honorierten.

Schulleiter Gerd Zimmermann dankte den zahlreich engagierten Lehrern für ihren Einsatz auch während ihrer Freizeit.

Die Schüler bereiten in den folgenden Wochen die umfangreichen „Hausaufgaben“ für das nächste Treffen im selben Teilnehmerkreis auf Kreta vor, worauf sich alle freuen.

Das Erasmus+ Projekt wird von der EU finanziert und stellt neben dem aus dem gleichen Programm finanzierten Praktikantenaustausch einen weiteren Baustein in der Internationalisierung des Schulprofils der Berufsbildenden Schule als anerkannte Europaschule dar.