Berufsschulunterricht während der Corona-Krise

Liebe Ausbilder, liebe Berufsschülerinnen, liebe Berufsschüler, Auszubildende müssen grundsätzlich auch während der Corona-Krise ihren Ausbildungsvertrag im Betrieb erfüllen. Ob die Ausbildung tatsächlich im Betrieb stattfinden kann, entscheidet der Betrieb, wobei natürlich auch die Einschränkungen zu beachten sind, die für alle anderen Teile der Gesellschaft gelten, z. B. für Risikogruppen, für Personen mit Kontakt zu infizierten Personen und Aufenthalt in Risikogebieten.

Der Berufsschulunterricht findet weiterhin statt, aber nicht am Lernort Schule, da es hier zu Menschenansammlungen kommen würde, die vermieden werden sollen. Der Berufsschulunterricht wird so organisiert, dass das Lernen in der häuslichen Umgebung erfolgt. Die Schülerinnen und Schüler werden von den Lehrkräften mit Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblättern, Übungsaufgaben etc. über digitale Medien, insbesondere per E-Mail versorgt. Schüler und Lehrer halten Kontakt über E-Mail und ggf. auch über Telefon.

Das Lernen kann auch im Betrieb ermöglicht werden. Voraussetzung ist, dass den Schülern Räumlichkeiten im Betrieb zur Verfügung stehen. Dann hätten die Ausbilder die Möglichkeit, ihre Schüler zu unterstützen.

In Absprache zwischen Schule und Betrieb kann während der derzeit anhaltenden Schulschließungen vom Berufsschultag nach Stundenplan abgewichen werden, nicht aber vom zeitlichen Umfang insgesamt.

Alle Schüler müssen ihre E-Mail-Adresse dem Klassenlehrer schnellstmöglich mitteilen. Die E-Mail-Adressen der Lehrer befinden sich auf der Homepage.

Sollte es Probleme geben, können sich Ausbilder und Berufsschüler an die BBS Idar-Oberstein, Harald-Fissler-Schule wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Zimmermann
(Schulleiter)